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In eigener Sache

Danke für 2017, 2018 verlegen wir ins Ausland!

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Danke für 2017

Geschätzte Leserinnen und Leser, werte Kritiker, liebe Freunde,

es stehen einige Veränderungen an. Ein kurzer Rückblick und Ausblick.

Fass ohne Boden 2017 – Ein Rückblick

2017 war aus publizistischer Sicht ein voller Erfolg. Enthüllungen im Immobilienbereich rund um den grünen Wiener Landtagsabgeordneten Christoph Chorherr, fundierte Einblicke in die Start-Up Szene rund um die Kanzlergattin Eveline Steinberger-Kern, eine Strukturanalyse sowie eine kontinuierliche Netzwerkanalyse der Stadt Wien haben unserem investigativen Projekt einen Namen gemacht. In Summe hatten wir rund 20.000 Aufrufe pro Monat, sprich ca. 235.000 Aufrufe im Jahr.

Oft wurden wir von “vermeintlichen Kollegen” der österreichischen Medienlandschaft in eine Ecke gedrängt, die mehr als nur skurril war. Highlight war definitiv die Unterstellung, wir hätten die Kanzlergattin beschattet. Wer die Entwicklung des österreichischen Prestigeprojekts in Wien genau verfolgt hat, kann erahnen, wenn wir tatsächlich observiert haben. Hintergrund hierzu: Eine Person, die in Österreich die Spitze der österreichischen Start-Up Szene darstellen soll, aber in unserem Land nicht gemeldet ist, hat einfach Nachrichtenwert.

Der Preis für diese Markteindringung war jedoch sehr hoch. Klagen, sprich Anwalts- und Gerichtskosten haben in Relation zu den Einnahmen Unsummen verschlungen. Einen kritischen Standpunkt in Österreich zu vertreten kostet als Herausgeber einfach eine Menge Geld. Kaffeetermine, Grundbuchauszüge, Software-Lösungen, Recherchen im Ausland bedienen zusätzlich unsere Kriegskasse. Allen, die uns in diesem Jahr finanziell unterstützt haben, möchte ich an dieser Stelle danke sagen. Wenn aber auch dir unsere Jahresleistung gefallen hat, findest du hier geeignete Möglichkeiten uns zu unterstützen. Mittlerweile könnt ihr auch anonym uns mit Bitcoins unterstützen.

Danke für 2017

Du kannst uns gerne unterstützen! Danke.

2018: Das Land der Digitalisierung, aber nicht Österreich

Zum baldigen dritten Jubiläum meiner Person als investigativen Journalisten und zum eineinhalbjährigen Geburtstag von Fass ohne Boden wird es Zeit, sich weiter zu entwickeln. Wir werden in den kommenden drei Monaten einige Prozesse und Strukturen in unserem Team umstellen müssen. Darüber hinaus wird es Zeit, strategische Partner ins Boot zu holen. Der Entschluss lautet, dass wir die investigative Digitalzeitung Fass ohne Boden auf solide Beine stellen werden. Als erste Konsequenz müssen wir daher unseren Firmensitz ins Ausland verlegen und die Eigentümerverhältnisse werden sich ändern.

Die kommenden Wochen müssen wir ein wenig ruhiger treten, bis die Umstrukturierung abgeschlossen ist. Die strategische Ausrichtung als investigative Digitalzeitung und unsere Positionierung bleibt erhalten:

Erbarmungslos. Faktentreu. Steil.

Ich danke meinem Team, allen Informantinnen und Informanten, allen Leserinnen und Lesern sowie den politischen Parteien selbst. Ein aufrichtiges Danke der Wiener Landesregierung und den Wiener Beamten der Stadt Wien, den unzähligen Aufsichtsräten, Geschäftsführern und Prokuristen der ausgegliederten Unternehmungen der Stadt Wien, die uns es ermöglichen, wiederkehrend neue Missstände aufzuzeigen.

Das Redaktionsteam von Fass ohne Boden wünscht noch eine besinnliche Adventszeit, besinnliche Weihnachten und gnadenlosen Hangover am 1.01.2018.

Für die Redaktion,
Alexander Surowiec

P.S. Solltest du noch kein Fan sein, like bitte unsere Seite. Unser Jahresziel wären 4000 Gefällt mir.

 

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Redaktionelle Verstärkung: Team Investigativ

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Verstärkung der Fass ohne Boden Redaktion - Foto pixabay
Verstärkung der Fass ohne Boden Redaktion - Foto pixabay

Verstärkung der Fass ohne Boden Redaktion – Foto pixabay

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Sachverhaltsdarstellung bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht

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Foto pixabay

Heute, am 5.10.2017, hat der Herausgeber und Chefredakteur von Fass ohne Boden Alexander Surowiec eine Sachverhaltsdarstellung bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht.

Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft

Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien – Schild im Eingangsbereich

Bei der ersten Sichtung durch die im Journaldienst eingeteilte Oberstaatsanwältin wurde der Zuständigkeitsbereich überprüft. Dabei wird lediglich festgehalten, ob die Dokumente der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) übergeben werden können oder ob eine andere Staatsanwaltschaft, z.B. Staatsanwaltschaft Wien, zuständig ist.

In den kommenden Tagen nimmt sich eine Staatsanwältin oder ein Staatsanwalt der WKStA dem achtseitigen eingebrachten Sachverhalt an und prüft, wie viel “Tatsachensubstrat” die vorgelegten Dokumente und Urkunden enthalten. Darüber hinaus wird dem eingebrachten Material eine Aktenzahl zur Identifikation zugewiesen.

Sachverhaltsdarstellung bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht - Foto pixabay

Sachverhaltsdarstellung bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht – Foto pixabay

Von der Sachverhaltsdarstellung ist ein Vertreter der österreichischen Bundesregierung, ein hoher Funktionär einer politischen Fraktion und mehrere Protagonisten der österreichischen Start-Up Szene betroffen. Zum jetzigen Zeitpunkt können keine weiteren Details kommuniziert werden.

Wir ersuchen Vertreterinnen und Vertreter der Medienbranche, aber auch Leserinnen und Leser, keine Mutmaßungen über die betroffenen Personen zu veröffentlichen. Für sämtliche involvierte Personen gilt die Unschuldsvermutung.

 

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